{"id":24794,"date":"2024-07-01T05:23:53","date_gmt":"2024-07-01T13:23:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palada.net\/index.php\/2024\/07\/01\/news-18524\/"},"modified":"2024-07-01T05:23:53","modified_gmt":"2024-07-01T13:23:53","slug":"news-18524","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.palada.net\/index.php\/2024\/07\/01\/news-18524\/","title":{"rendered":"Wenn das Backup beim Ransomware-Angriff zum Problem wird"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/news.sophos.com\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/shutterstock_114096781-backup.jpg\"\/><\/p>\n<p><strong>Credit to Author: J\u00f6rg Schindler| Date: Thu, 20 Jun 2024 12:55:16 +0000<\/strong><\/p>\n<div class=\"entry-content lg:prose-lg mx-auto prose max-w-4xl\">\n<p>Die finanziellen und betrieblichen Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs sind schon schlimm genug. Wenn es den Cyberkriminellen allerdings zus\u00e4tzlich gelingt, die Backups zu sch\u00e4digen oder zu verschl\u00fcsseln, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Unternehmen rund das doppelte an L\u00f6segeld zahlen muss. Laut einer Studie von Sophos bei 2.974 IT-\/Cybersecurity-Entscheidern in 14 L\u00e4ndern fallen die Gesamtkosten f\u00fcr die Wiederherstellung sogar achtmal h\u00f6her aus als bei Organisationen, deren Backups nicht betroffen sind.<\/p>\n<p><strong>Backup-Verschl\u00fcsselung geh\u00f6rt zum kriminellen Standard<br \/> <\/strong>In der Cyberkriminalit\u00e4t geht es um Geld, sehr viel Geld. Und daher versuchen mittlerweile alle Ransomware-Gruppen auch die Backups zu kompromittieren, um den Erpressungsdruck ma\u00dfgeblich zu erh\u00f6hen. Die aktuelle Studie von Sophos best\u00e4tigt dies: Bei durchschnittlich 94 Prozent der Befragten, die von Ransomware betroffen waren, haben Cyberkriminelle versucht, auch die Backups zu verschl\u00fcsseln. Dieser Prozentsatz variiert in den untersuchten Branchen auf hohem Niveau. Bei Beh\u00f6rden auf Landes- und Kommunalebene sowie im Medien-, Freizeit- und Unterhaltungssektor lag der prozentuale Anteil sogar bei 99 Prozent. Im Bereich Vertrieb und Transport wurden mit immerhin noch 82 Prozent die wenigsten Backup- Kompromittierungsversuche ermittelt.<\/p>\n<p><strong>Erfolg best\u00e4tigt bekanntlich die eingesetzte Taktik<br \/> <\/strong>Der Versuch, Backups zu kompromittieren, um noch h\u00f6here Summen zu erpressen, ist nicht gleich ein Erfolg. Denn bei l\u00e4ngst nicht allen Angriffen erreichen die Cyberkriminellen ihr Ziel. Besonders deutlich zeigt dies die Studie von Sophos im Vergleich der unterschiedlichen Branchen. Im Durchschnitt \u00fcber alle Branchen hinweg waren 57 Prozent der Cyberkriminellen erfolgreich bei der Sch\u00e4digung oder Verschl\u00fcsselung der Backups.<\/p>\n<p>In den Branchen Energie, \u00d6l\/Gas und bei den Versorgungsunternehmen lag die Erfolgsquote bei 79 Prozent, im Bildungswesen bei 71 Prozent. Hingegen in der IT, Technologie und Telekommunikation betr\u00e4gt die Erfolgsquote lediglich 30 Prozent und im Einzelhandel 47 Prozent. Damit liegt die Vermutung nahe, dass Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen IT, Telekommunikation und Technologie \u00fcber einen st\u00e4rkeren Backup-Schutz verf\u00fcgen oder sie waren m\u00f6glicherweise in der Lage, Kompromittierungsversuche rechtzeitig zu erkennen und zu stoppen.<\/p>\n<p><strong>Die Kompromittierung von Backups kommt Organisationen teuer zu stehen<br \/> <\/strong>Im internationalen Schnitt beliefen sich L\u00f6segeldzahlungen von Unternehmen, deren Backups kompromittiert wurden, auf 2 Mio. US-Dollar und fielen damit fast doppelt so hoch aus als bei Organisationen, deren Backups intakt blieben (1,062 Mio. US-Dollar). Zudem waren Unternehmen und Organisationen mit kompromittierten Backups viel weniger in der Lage, das L\u00f6segeld zu verhandeln. Sie zahlten im Schnitt 98 Prozent der geforderten Summe. Im Gegensatz dazu konnten Ransomware-Betroffenen mit unversehrten Backups das L\u00f6segeld auf 82 Prozent der Forderung reduzieren.<\/p>\n<p>Weitere, detaillierte Informationen stehen im Sophos Whitepaper \u201e<a href=\"https:\/\/www.sophos.com\/de-de\/resources\/impact-compromised-backups-ransomware-outcomes\">Die Auswirkungen kompromittierter Backups auf Ransomware-Angriffe<\/a>\u201c zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/news.sophos.com\/de-de\/2024\/06\/20\/wenn-das-backup-beim-ransomware-angriff-zum-problem-wird\/\" target=\"bwo\" >http:\/\/feeds.feedburner.com\/sophos\/dgdY<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/news.sophos.com\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/shutterstock_114096781-backup.jpg\"\/><\/p>\n<p><strong>Credit to Author: J\u00f6rg Schindler| Date: Thu, 20 Jun 2024 12:55:16 +0000<\/strong><\/p>\n<p>Die finanziellen und betrieblichen Auswirkungen eines Ransomware-Angriffs sind schon schlimm genug. 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